Vereinsberichte verfassen. Steffi Brand für die FFW


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Es ist 2.34 Uhr nachts. Der Alarm schallt durch das Schlafzimmer. Der Adrenalinspiegel klettert rasend schnell in unerreichbare Höhen. Hose, T-Shirt, Schuhe – und weg. Während ich den Rest der Action nur erahnen kann, versuche ich meinen Adrenalinspiegel wieder in den Griff zu bekommen. Schließlich bin ich Feuerwehrfrau. Das bedeutet: Ich bin nicht vor Ort. Ich kann viel besser Vereinsberichte verfassen.

All diejenigen, die jetzt nur Bahnhof verstehen, möchte ich kurz aufklären: Ich bin Feuerwehrfrau. Also die Frau eines Feuerwehrmannes, der seit über 25 Jahren seine freie Zeit in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr stellt. Wäre ich selbst aktiv, würde ich im Übrigen „Feuerwehrmann weiblich“ heißen, denn „Feuerwehrfrau“ ist keine offizielle Bezeichnung. Also gut, ich bin also nicht diejenige, die bei Bränden, Autounfällen und dergleichen an der Front steht, doch auch ich habe meinen Part als Feuerwehrfrau. Ich verfasse Vereinsberichte.

Darüber hinaus habe ich als Feuerwehrfrau auch eine ganz „menschliche“ Aufgabe: Spätestens am Morgen nach dem Einsatz wird dieser am Frühstückstisch besprochen. Was ist passiert? Zugegeben, hier pocht schon das erste Mal mein Journalistenherz – und unterschwellig frage ich mich auch schon, ob ich nicht die Kollegen der Augsburger Allgemeinen benachrichtigen sollte. Wie viele waren beim Einsatz dabei? Auch diese Frage ist berechtigt und hat zweierlei Antwortmöglichkeiten, denn hier ist für mich sowohl interessant, wer von der „eigenen“ Freiwilligen Feuerwehr zu nachtschlafender Zeit dabei war, wie auch die Frage, wer von den Nachbarorten mitinvolviert war. Und während die Ehefrau in mir froh ist, dass nichts passiert ist, beginnt das Journalistenherz bereits zu ackern, um einen mitreißenden Vereinsbericht zu verfassen. So muss das wohl auch sein in diesem Beruf. Doch das war nicht der Ansatz dieses Blogbeitrags …

 

Als Feuerwehrfrau für die Freiwillige Feuerwehr aktiv: Ich verfasse Vereinsberichte!

Die Freiwillige Feuerwehr besteht einerseits aus einer aktiven Mannschaft, die beim Alarm zur Stelle ist, und andererseits aus Vereinsmitgliedern. Dazu zählen nämlich neben den aktiven Feuerwehrmännern (männlicher und weiblicher Art) auch Ehrenmitglieder, passive Mitglieder und fördernde Mitglieder. Ich persönlich habe mich vor einiger Zeit dazu entschieden, förderndes Mitglied zu werden. Einige Zeit kümmerte ich mich darum, für die Wehr, in der mein Mann aktiv ist, Vereinsberichte zu verfassen. So hatte selbst ich, als klassischer „Bürotäter“, eine Aufgabe gefunden habe, die zu meiner Qualifikation passt: Als Feuerwehrfrau verfasse ich Vereinsberichte über die Freiwillige Feuerwehr.

Leseprobe gefällig? Dann findet ihr hier einige Artikel aus der Feder einer Feuerwehrfrau

Warum ich diesen Beitrag hier veröffentliche? Das ist schnell erklärt: Zum Go-live habe ich euch in meinem ersten Blogbeitrag verraten, dass ich diesen Bereich meiner Homepage nutzen möchte, um die Themen zu positionieren, die mir wichtig sind – und für die ich in der großen Medienwelt keinen passenden Kanal gefunden habe.

Sagen möchte ich damit in erster Linie eigentlich eins: Jeder kann sich ehrenamtlich engagieren, denn jeder hat spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten, die er anderen zur Verfügung stellen kann. Ich habe relativ schnell gemerkt, dass ich nicht der Typ Mensch bin, der zu Unfällen fährt. Aber ich weiß, dass ich Vereinsberichte verfassen kann – und gerne meine Texte auch mit Bildern unterlege. Also habe ich hier eine Nische gefunden, um als Feuerwehrfrau und Journalistin Vereine zu unterstützen.

Ihr sucht Rat und Hilfe beim Verfassen von Vereinsberichten? Dann schickt mir doch eine Nachricht und ich erkläre euch via Crash-Kurs wie’s ganz einfach funktioniert.


Mein Leistungsportfolio
    • Meine Aufgaben als Journalistin: Ich erstelle Artikel für Print- und Onlinemedien.
    • Meine Aufgaben als Texterin: Ich erstelle Online-Beiträge nach allen Regeln der SEO-Kunst.
    • Meine Aufgaben als Autorin: Ich erstelle Content zielgruppengerecht und briefinggetreu.
    • Meine Aufgaben als redaktionelle Beraterin: Ich erstelle redaktionelle Konzepte.
    • Meine Aufgaben als Lektorin und Korrektorin: Ich überprüfe die Einhaltung aller Vorgaben.
    • Meine Aufgaben als Projektmanagerin: Ich übernehme eigenverantwortlich das Projektmanagement redaktioneller Projekte.


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Als Freelancer schätze ich jeden Auftrag als thematische Fortbildung. Als Journalist liebe ich die Recherche, als Ghostwriter die thematische Vielfalt und als Texter fordert mich die Vereinbarkeit von Technik und Content täglich heraus.