Kommunalmarketing oder kommunale Berichterstattung? Ein schmaler Grat!

Ich kann zwischen Kommunalmarketing und kommunaler Berichterstattung unterscheiden. Mit dieser Aussage endete bereits mein Artikel zum Thema Online-Journalismus. In diesem Beitrag möchte ich den schmalen Grat zwischen Kommunalmarketing und kommunaler Berichterstattung nun ausführlicher beleuchten – auch um zu zeigen: Gerade als freie Journalistin habe ich die Fähigkeit zu unterscheiden, für welchen Kunde ich gerade aktiv bin. Schreibe ich für die Aichacher Nachrichten oder für die Augsburger Allgemeine einen Pressebericht, bin ich als Lokaljournalistin tätig. Formuliere ich die Intention einer Kommune für eine Imagebroschüre, dann bin ich im Kommunalmarketing aktiv.

Was bedeutet Kommunalmarketing?

Der Begriff Kommunalmarketing umfasst die Aktivitäten einer Kommune, um sich selbst zu darzustellen. Meine Ex-Kollegin beim mediaprint infoverlag (danke, Kerstin!) erklärte das ihren Mitarbeitern stets so: Gemeinden, Städte und Landkreise wollen weg vom Image der Verwaltung und wollen sich stattdessen servicestark präsentieren – und zwar je nach Standort auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

Wie sie sich präsentieren könnten und sollten, dazu sollte Kerstins Außendienstmannschaft die Bürgermeister beraten. Das heißt: Es galt vor Ort herauszufinden, ob die Kommune ihre Schokoladenseite als familienfreundlicher Ort, als Wirtschaftsstandort, als seniorengerechtes Pflaster oder als besonders lebenswertes Stückchen Erde herauskehren sollte.

Für die Umsetzung in Wort und Bild war ich beim mediaprint infoverlag mit den Abteilungen Redaktion und Grafik verantwortlich. Nach meinem Abschied vom Verlag wollte ich dem Kommunalmarketing eigentlich den Rücken kehren, doch durch meine Arbeit als Lokaljournalistin stand ich den Kommunen plötzlich näher als gedacht.

So kann es Kommunalmarketing neben dem Lokaljournalismus geben

Wenn ich als Journalistin regelmäßig in einer Gemeinde vor Ort bin, Gemeinderatssitzungen besuche und über regionale Themen in der Augsburger Allgemeinen oder in den Aichacher Nachrichten berichte, kommen hier und da auch mal Nachfragen seitens der Rathauschefs.

Und natürlich gebe ich dann auch Auskunft darüber, dass mein Herz zwar für den Lokaljournalismus schlägt, ich aber auch die Finessen anderer journalistischer Aufgaben sehr schätze.

Erwähnte ich dann noch, dass ich aus meinen Verlagszeiten weiß, wie kommunale Inhalte optisch so aufbereitet werden können, dass sie bei der Zielgruppe ankommen, manövrierte ich mich schnell in eine Zwickmühle. Warum? Mit den Jahren als selbstständige Journalistin erhielt ich auch Anfragen zur inhaltlichen Gestaltung kommunaler Webseiten und kommunaler Mitteilungsblätter.

Ich entschied aus der Sicht einer Unternehmerin, was für mich bedeuten sollte: Ich nahm die Aufträge an und agierte über die Projektlaufzeit hinweg als selbstständige Journalistin im Auftrag der jeweiligen Kommune. Kam es während der Projektlaufzeit zu einer kommunalen Berichterstattung, tauschte ich den Hut kurzerhand und berichtete für die regionale Presse über die Kommune.

Kommunalmarketing für den Markt Meitingen

Um die Theorie, die ich bis dato wortreich beschrieben habe, nun auch in der Praxis deutlich zu machen, dient mir an dieser Stelle mein eigener Wohnort: die Gemeinde Meitingen. Während meiner Zeit beim mediaprint infoverlag betreute ich verlagsseitig die werbefinanzierte Imagebroschüre für die Marktgemeinde. Als selbstständige Journalistin konnte ich drei weitere Projekte für die Marktgemeinde umsetzen:

  • Im Jahr 2017 entstand die Informationsbroschüre für die Generation 60+. Für die Seniorenbroschüre der Marktgemeinde recherchierte ich sowohl die Inhalte als auch die Ansprechpartner in der Gemeinde.
  • Im Jahr 2018 entstand der Spielplatzführer „Komm spielen“. Für die Spielplatzbroschüre der Marktgemeinde recherchierte ich die Inhalte, erstellte Texte, fotografierte auf den Spielplätzen und übernahm die Koordination mit der Grafikerin.
  • Im Jahr 2020 wurden Informationsstelen im Schlosspark errichtet. Für die Stelen erstellte ich im Jahr 2019 Bilder und Texte zu den Themen Trinkwasser, Schlosspark, Parkbäume, Boule-Platz, die Partnergemeinde Pouzauges und das Meitinger Schloss.
Voraussetzungen
Im Jahr 2003 habe ich als Journalistin im klassischen Lokaljournalismus (bei der Mediengruppe Pressedruck) zu schreiben begonnen. Mit den Jahren konnte ich meine Fähigkeiten als Journalistin auf mehrere Kanäle ausweiten. Heute arbeite ich als Print- und Online-Journalistin sowie als Fotografin, um meine eigenen Texte zu bebildern.

Welche Texte kann ich für Sie schreiben?

Ausbildungsinhalte
Zeitgleich mit dem Sprung in die Selbstständigkeit im Jahr 2014 habe ich begonnen als Texterin zu arbeiten. Verschiedene Agenturen und Direktkunden bediene ich seither mit Online-Texten, die nach allen Regeln der SEO-Kunst und mit Blick auf das jeweilige Kundenbriefing geschrieben werden.

Nach welchen Vorgaben darf ich für Sie texten?

Fördermöglichkeiten
Bereits während meines Studiums (2002 bis 2007) durfte ich mein erstes Buch in Händen halten und war stolz auf meine Arbeit als Autorin. Im Jahr 2019 wurde meine preisgekrönte Zeitungsserie als Buch verlegt. Darüber hinaus erstelle ich auch als Ghostwriterin E-Books zu den verschiedensten Themen.

Welches Thema kann ich für Sie als Autorin bearbeiten?

Kosten
Unabhängig davon, welches Medium es sein soll, freue ich mich darauf, Ihnen ein redaktionelles Konzept zu erstellen – für ein E-Book, eine Homepage, ein Magazin, ein Buch und auch jede andere Publikationsform, die Ihre Intention auf den Punkt bringt.

Welche Informationen darf ich für Sie zielgruppengerecht aufbereiten?

Dauer
Ich arbeite als Lektorin und biete Ihnen gerne ein Korrektur-Gesamtpaket an. Dabei mache ich mich einerseits auf die Suche nach Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehlern und verleihe Ihrem Werk andererseits einen einheitlichen roten Faden, was Ansprache und Tonalität angeht.

Welches Ihrer Werke kann ich lektorieren?

Abschluss
Als Projektmanagerin agiere ich als Ihr externer Partner. Ich betreue die Umsetzung des vereinbarten redaktionellen Konzepts bis hin zum Go-live bzw. bis zum Druck der Publikation. Bei Bedarf kann ich auf ein Netzwerk an Dienstleistern zurückgreifen – auf Grafiker, Fotografen, Programmierer, Drucker und andere.

Welches Projekt können wir gemeinsam umsetzen?

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